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Musik tut nicht nur gut, sie tut auch GUTES – Die Big Band der Bundeswehr in Port Adriano

Musik tut nicht nur gut, sie tut auch GUTES – Die Big Band der Bundeswehr in Port Adriano

Falls Sie diesen Freitag, 28.09.2018, noch nichts vorhaben, dann haben wir einen Vorschlag für Sie!

Um 20:30 Uhr laden das deutsche Konsulat, das Inselradio und die Humanity Care Stiftung zu einem Benefizkonzert der Big Band der Bundeswehr in Port Adriano ein.

Möglicherweise kommen Sie jetzt auf Gedanken wie „Das ist nichts für mich“ oder Assoziationen wie „Bundeswehr = Marschmusik“ machen sich breit. Schon mal vorneweg: Falls Sie gewöhnliche Marsch- und Orchestermusik erwarten, müssen wir Sie leider enttäuschen. Die 24 Profimusiker sowie die Sängerinnen und Sänger des Show- und Unterhaltungsorchesters der Bundeswehr greifen nämlich auf ein Repertoire aus den Genres Swing, Pop und Rock zurück – es ist also für jeden etwas dabei: www.bigband-bw.de

Das Tolle dabei ist, dass alle Einnahmen wohltätigen Zwecken zugutekommen, denn die Big Band spielt seit ihrer Aufstellung, d.h. seit 1971, ohne Gage. Die Einnahmen dieses Benefizkonzerts gehen zu gleichen Teilen an den Verein zur Förderung krebskranker Kinder auf den Balearen „Aspanob“, an die gemeinnützige „Humanity Care Stiftung“, die es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, Trinkwasser-Reinigungsgeräte im Jemen zu installieren, und den „Lions Club International“, der damit das Projekt „Comida para todos“ auf Mallorca unterstützt.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei diesem netten Abend mit beschwingter Musik anzutreffen.

Tickets (Sitzplätze zu € 12, Stehplätze zu € 8) können Sie ganz einfach im Internet kaufen unter: https://mallorcatickets.com/EN/description/?id=20154&site=1245&b=1

Es grüßt Sie herzlichst
Ihr deutsches Konsulat

24

09 2018

Muss ich mich wirklich in Deutschland abmelden?

Eine Frage, die Vielen schon einmal durch den Kopf gegangen ist und auf die sich manchmal auch keine einheitlich oder aber auch einfach Antwort findet
…………….und was hat das alles eigentlich mit dem deutschen Konsulat zu tun, denn dort wird zum Beispiel jeder Passantragssteller zunächst einmal danach befragt, ob er in Deutschland abgemeldet sei und in diesem Fall auch noch gebeten, die entsprechende Abmeldebestätigung vorzulegen.

Hintergrund ist erst einmal das Melderechtsrahmengesetz, welches die Grundlage für die Melderechtsgesetze der einzelnen Bundesländer bildet. Nach dieser Vorschrift muss jede Person mit Wohnsitz in Deutschland dort gemeldet sein (allgemeine Meldepflicht). Damit verbunden ist die Pflicht, bei dem Bezug einer Wohnung und auch jede Änderung des Wohnortes innerhalb einer Woche nach dem Umzug bei der zuständigen Meldebehörde in Deutschland anzumelden. Ein Verstoß hiergegen gilt nach landesrechtlichen Vorschriften als Ordnungswidrigkeit und kann zu einer Geldbuße führen. Wer nun aus einer Wohnung in Deutschland auszieht und keine neue Wohnung innerhalb Deutschlands bezieht, muss sich innerhalb kürzester Zeit bei der zuständigen Meldebehörde in Deutschland abmelden und bekommt hierfür eine sogenannte Abmeldebescheinigung. Ansonsten kommen wieder die Ordnungswidrigkeit und die Geldbuße ins Spiel.

ABER, das ist nicht der Grund, warum Sie im Konsulat nach dieser Abmeldebescheinigung gefragt werden. Das Konsulat ist sowohl als Pass- als auch als Personalausweisbehörde nur dann für Sie zuständig, wenn Sie in Deutschland abgemeldet sind. Dann ist das Konsulat automatisch zuständig, wenn es darum geht, eine Wohnortänderung im Pass durchzuführen oder bei Bedarf einen neuen Reisepass auszustellen. Sind Sie in Deutschland jedoch noch gemeldet, ist für Sie weiterhin die für Ihren deutschen melderechtlichen Wohnort bestimmte Passbehörde zuständig, wo immer Sie sich in der Welt auch aufhalten mögen. Eine deutsche Auslandsvertretung und damit auch das deutsche Konsulat in Palma sind in diesem Fall z.B. für die Ausstellung eines neuen Reisepasses nicht zuständig und können nur im Ausnahmefall und unter Darlegung eines wichtigen Grunds für Sie tätig werden und einen Antrag auf Ausstellung eines deutschen Ausweispapieres entgegennehmen. Zur Ausstellung des Passes kommt es dann nur nach ausdrücklicher Ermächtigung der innerdeutschen Behörde. Bei der Beantragung eines solchen Passes ist eine zeitliche Verzögerung unvermeidlich und die Gebühren für den Pass erhöhen sich erheblich. Dies gilt es bei der Beantragung des Ausweispapieres gleich festzustellen und deswegen werden Sie im Konsulat danach gefragt!
Achtung: Eine Ermächtigung kann aber auch versagt werden. Auf eine solche Versagung hat das Konsulat keinen Einfluss. Daher sollten Sie überlegen, ob Sie die Möglichkeit haben, den Passantrag nicht doch bei der Meldebehörde zu stellen. Denn sollte die Ermächtigung einmal nicht erteilt werden, so sind auch die beim Konsulat erhobenen Gebühr bis zu einer Rückerstattungsgebühr in Höhe von 25 % der eh schon höheren Antragsgebühr futsch. Und ein neues gültiges Ausweispapier haben Sie dann trotz vieler Mühen und großen Ausgaben leider immer noch nicht.

Auch andere Dinge gilt es zu beachten. So können z.B. gerichtliche Schreiben und behördliche Dokumente an Ihre deutsche Meldeadresse zugestellt werden. Die Zustellung gilt dann als bewirkt, wenn die Dokumente dort eintreffen. Sie können, falls Sie die Dokumente aufgrund eines längeren Auslandsaufenthalts nicht oder nur verspätet erhalten, dadurch wichtige Fristen versäumen.
Mit einer Abmeldung in Deutschland verlieren Sie aber auch Ihren automatischen Eintrag im Wählerverzeichnis für Kommunalwahlen, Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europaparlamentswahlen. Sie müssten jeweils etwa 6 Monate vor dem Wahltermin einen Antrag auf Wiederaufnahme in das Wahlregister stellen, um weiterhin Ihr Wahlrecht ausüben zu können. Für Kommunalwahlen verlieren Sie jedoch das Wahlrecht komplett.

Daher, prüfen Sie für sich selber, ob Sie im Einklang mit den deutschen melderechtlichen Bestimmungen sind und bedenken Sie, dass die Frage, ob Sie in Deutschland gemeldet sind, Auswirkungen auf die Möglichkeiten des Konsulats hier in PaIma hat. Neben den oben schon aufgeführten Beispielen wäre noch zu nennen, dass das Konsulat die Anschrift auf Mallorca z.B. auf einer Lebensbescheinigung nicht bestätigen kann, wenn im vorgelegten Personalausweis noch Ludwigsburg, Traunstein, Erfurt oder Bremen als Wohnort eingetragen ist.

Es grüßt Sie herzlichst
Ihr deutsches Konsulat

05

07 2018

Alles neu macht der Mai!

…die Vertretungen in Spanien haben jetzt eine neu gestaltete Website www.spanien.diplo.de – musste das wirklich sein?

 

Bürgerservice

Die neu gestaltete Website ist am 26.04.2018 um 13.00 Uhr an den Start gegangen. Haben Sie es vielleicht sogar als einer der ersten bemerkt? Sich vielleicht geärgert, weil Sie etwas nicht mehr gefunden haben? Oder es lange suchen mussten, weil das Layout und die Navigation eine ganz andere ist?

Das können auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konsulat nachvollziehen, denn es geht uns nicht anders, wenn Altbewährtes verschwindet und durch Neues ersetzt wird. Man muss sich erst einmal daran gewöhnen, sich vertraut machen mit dem Neuen. Vielleicht auch nochmals bei dem einen oder anderen nachbessern und genau in dieser Phase sind wir derzeit noch!

Aber und das ist die wirklich gute Nachricht – die neue Website ist sehr viel übersichtlicher und schlanker als die bisherige Version. Auch hat sie ein ansprechenderes Design und ist, und das ist das wirklich Ausschlaggebende für die, übrigens weltweite, Einführung gewesen, speziell für die Nutzung auf mobile Endgeräte (Telefon, Tablet…) ausgelegt. Was soll man also da noch sagen, daran geht in der heutigen Zeit nun wirklich kein Weg vorbei.

Wir würden uns freuen, wenn Ihnen die neue Website auch gefallen würde. Probieren Sie es aus, klicken Sie sich durch. Wir freuen uns auf Ihr positives Feedback. Aber auch auf Verbesserungsvorschläge, die zukünftig beachtet werden können. Jede Rückmeldung ist willkommen (zreg@palm.diplo.de)
Und scheuen Sie sich nicht, wenn Sie etwas nicht finden, bei uns anzurufen (Tel.: 971 70 77 37). Wir helfen Ihnen jederzeit gerne bei der Navigation.

Es grüßt Sie herzlichst
Ihr deutsches Konsulat

14

05 2018

Gerichtsstand, was ist das?

…………….und vor allen Dingen, geht mich das etwas an ?

Hört man dieses Wort, kann man sich als juristischer Laie eigentlich gar nichts darunter vorstellen. Wenn ich den juristischen Laien erwähne, dann können Sie aber schon einmal vermuten, dass es sich um eine rechtliche Angelegenheit handelt. Wenn jetzt also Ihr Interesse geweckt ist, dann möchte das Konsulat darauf hinweisen, dass dieser Gerichtsstand in der Abwicklung von erbrechtlichen Dingen zwischen Deutschland und Spanien seit dem 17.08.2015 eine ganz besondere Bedeutung erhalten hat. Das erwähnte Datum ist das Datum, mit dem die Europäische Erbrechtsverordnung in Kraft getreten ist. Nach dieser neuen Regelung bestimmt der letzte gewöhnliche Aufenthalt des Verstorbenen nicht nur das Recht, welches auf den Erbfall anzuwenden ist, sondern bestimmt aber darüber hinaus auch, welche Behörde an welchem Ort für das Nachlassverfahren zuständig ist. An welchem Ort das Nachlass-verfahren abgewickelt wird, bezeichnet man in der juristischen Fachsprache als „Gerichtsstand“.

Nun haben Sie vielleicht ja schon einmal gehört, dass man auch als auf Mallorca lebender Deutscher mit einem Testament bestimmen kann, dass trotz des Lebens auf einer so wunderschönen Insel, deutsches Erbrecht aufgrund der deutschen Staatsangehörigkeit zur Anwendung kommen soll. Diese Verfügung ist, wenn einem das sinnvoll erscheint, wichtig. Wenn man aber dann auch noch sicher sein möchte, dass sich die deutschen Behörden mit der Erbsache auseinandersetzen und sich als zuständig erklären, dann ist es darüber hinaus wichtig, dass in dieses Testament auch mitaufgenommen wird, dass der Gerichtsstand in Deutschland sein soll.
Das macht es vielleicht einfacher, wenn die Erben auch in Deutschland leben. Das macht es vielleicht deshalb auch einfacher, weil ein deutsches Nachlassgericht dann auch deutsches Erbrecht anwenden kann.
Dies gilt immer, dann wenn Sie denken, dass für Sie und Ihre persönliche Situation die Anwendung des deutschen Erbrechts am Besten erscheint.
Dann entscheiden Sie sich in einem Testament dafür und vergessen bitte auch nicht den Gerichtsstand zu erwähnen!

Es grüßt Sie herzlichst
Ihr deutsches Konsulat

20

03 2018

Die Tourismussaison des letzten Jahres und….

ein Ausblick auf das, was 2018 kommt………

Es gab im letzten Jahr –wie man in jeder Zeitung lesen konnte- einen touristischen Rekord, der in vielen Facetten sichtbar war und für viel Aufregung in den Medien sorgte.
Da gab es einen Bürgermeister, der Probleme klar und deutlich benennen wollte und dabei vielleicht nicht die richtigen Worte gefunden hat.
Die Insel war voll, es gab Anspannungen und auch die Diskussionen, wann etwas zu voll sein könnte.

Wir haben das nicht bewertet und könnten das auch gar nicht. Wir haben unsere konsularische Arbeit so gut wie möglich –auch über die touristische Hochsaison- erledigt. Wir haben die deutschen Touristen, die vielleicht in eine Notsituation geraten waren, beraten, unterstützt und dann auch wieder mit einem Ausweispapier versehen, damit sie sorgenfrei den Rückflug antreten konnten.

Insofern war für das Konsulat das Jahr 2017 nicht außergewöhnlich. Es waren 2017 die Aufgaben, mit denen wir uns jedes Jahr auseinandersetzen.
Schön und außergewöhnlich war aber, dass gegen Ende des Jahres eine Deutsche, die seit mehr als 60 Jahren mit ihrer Familie den Urlaub auf Mallorca verbracht hat, von dem Fomento de Turismo mit einer Dankesurkunde für ihre Treue zu dieser schönen Urlaubsdestination geehrt wurde. Sie erhielt diese Urkunde natürlich im Namen ihrer Familie aber auch im Namen aller anderen treuen deutschen Mallorca Urlauber, die Jahr ums Jahr wieder hier auf die Insel kommen. Für sie wie für viele andere Deutsche ist Mallorca zu einer 2ten Heimat geworden, auf der sie sich für kürzere oder längere Zeit einlassen, wo sie die schönsten Wochen des Jahres verbringen wollen und das meistens im Kreise von Freunden und Familie. Wo sie entspannen und die Seele baumeln lassen wollen.

Ich hoffe für 2018, dass wir mehr von diesen Menschen und ihren Familien hören und damit das Bild des Mallorca Urlaubers wieder so ist, dass die Mehrheit von Ihnen sich dort wiederfinden.
Ich hoffe auch, dass wir möglichst wenige von Ihnen hier im Konsulat treffen müssen, denn das bedeutet, dass Sie Ihren Urlaub rundherum genießen konnten.

Es grüß Sie herzlich
Ihr deutsches Konsulat

06

02 2018

Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr

Jeder kennt sie – die guten Vorsätze im neuen Jahr: sich gesünder ernähren, mehr Sport treiben, weniger arbeiten, mehr Zeit für die Familie…..
Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen und ich bin mir ganz sicher, auch Sie haben sich gute Vorsätze für 2018 gefasst.
Einer dieser Vorsätze könnte auch sein, sich rechtzeitig um seinen „Papierkram“ zu kümmern und was fällt mir da als Konsulatsmitarbeiterin natürlich sofort ein: die rechtzeitige Beantragung von erforderlichen Ausweispapieren.

Wir alle wissen, dass jedes Land unterschiedliche Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige hat. In manche Länder kann ich sogar mit einem Personalausweis reisen, für andere Länder benötige ich jedoch einen Pass. In manchen Ländern muss es ein biometrischer Pass sein, ggfs. werden Kinderreisepass und/oder Vorläufiger Pass gar nicht erst für die Einreise als ausreichend anerkannt. Wiederum andere Länder fordern, dass der Pass noch 6 Monate ab Ausreisedatum gültig sein muss. Und last but not least gibt es auch Länder, für die selbst deutsche Staatsangehörige ein Visum benötigen.
Die Website des Auswärtigen Amts mit den Einreisebestimmungen für alle Länder weltweit gibt hierzu einen Überblick (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit) Aber bedenken Sie, Einreisebestimmungen können sich auch mal schnell ändern und die aktuellsten Informationen geben daher nur die Auslandsvertretungen der entsprechenden Länder.
Das alles muss ich bei meiner Reiseplanung beachten und dann entsprechend rechtzeitig beantragen.

Was bedeutet aber nun die rechtzeitige Beantragung hier am Konsulat?
– Die frühzeitige Vereinbarung eines Termins per Internet zur Antragstellung. Bitte beachten Sie, dass es in Stoßzeiten mehrwöchige Wartezeiten auf einen Termin geben kann. Dies ist leider regelmäßig in der Zeit vor Weihnachten oder vor den Sommerferien der Fall.
– Berücksichtigung der Herstellungszeit des beantragten Ausweispapiers sowie die Rückübersendungsdauer. Dies erfordert idR ein Zeitraum von 4-8 Wochen. Entsprechende Expresszuschläge sind zwar möglich, führen jedoch im Fall des Konsulats Palma aufgrund der entsprechenden Beförderungszeiten leider nur zu minimaler Zeitersparnis.

Das Konsulat in Palma empfiehlt, sich ca. 6 Monate vor Gültigkeitsablauf um neue Ausweispapiere zu kümmern. Selbstverständlich kann es auch Gründe geben, warum in Einzelfall dieser Zeitrahmen auch überschritten werden kann. Sollten Sie im Zweifel sein, wenden Sie sich gerne telefonisch oder per Mail an uns.
Und vergessen Sie nicht: Lesen Sie vor Antragstellung das Merkblatt für die Passbeantragung auf unserer Website (www.palma.diplo.de) durch , damit Sie bei Antragstellung die vorzulegenden Unterlagen auch wirklich vollständig haben. Anderenfalls muss der Konsulatsmitarbeiter Ihren Antrag leider zurückweisen und Sie müssen sich erneut um einen Termin bemühen.

In der Tat ist es nicht nur für Sie sondern auch für uns ein wohlgemeinter Ratschlag und Vorsatz für dieses und eigentlich jedes neue Jahr. Kümmern Sie sich bitte rechtzeitig um ein neues Ausweispapier.
Damit es nicht in der nächsten Vorweihnachtszeit wieder zu Stress für alle führt. Für Sie, weil Sie nicht wissen, ob Ihre Weihnachtsreise auch wirklich stattfinden kann. Und für uns, weil wir unsere Wartezeiten dann leider nicht mehr überschaubar halten können und zeitgleich viele kurzfristige Terminwünsche bekommen, die sich dann einfach nicht mehr bewältigen lassen.

Von daher ja, ich finde Vorsätze für 2018 gut und sinnvoll. Bitte beantragen Sie rechtzeitig Ihre Ausweispapiere. Und das nicht nur in diesem Jahr 🙂

Es grüßt Sie herzlichst mit den besten Wünschen für 2018
Ihr deutsches Konsulat

03

01 2018

Deutsche Studenten fragen – EDAR 1 antwortet

Wie funktioniert eigentlich die Wasseraufbereitung in Palma? Deutsche Studenten fragen, EDAR 1 antwortet

 

Laut Statistikamt der Balearen lebten im Jahr 2016 insgesamt 1,1 Millionen Menschen auf den vier Balearischen Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Mallorca ist mit 860.000 Einwohnern die größte dieser Inseln. Allein im Mai 2017 zählten die Balearen zusätzlich noch 1,9 Millionen Touristen, davon knapp 1,4 Millionen allein auf Mallorca. Neben den vielen Einnahmen ergibt sich daraus aber auch ein Problem: die Wasserversorgung. Die ist besonders auf Mallorca zwar sowieso schon knapp, doch durch die zusätzlichen Touristen stoßen die Versorger oft an ihre Grenzen. Aber wie kommt das saubere Wasser überhaupt in die Wasserhähne?

Zuständig für sauberes Wasser in Palma, der Hauptstadt Mallorcas und Sitz der Balearenregierung, sind die Kläranlagen EDAR 1 und EDAR 2. Seit 1971 beziehungsweise 1975 verteilen sie geklärtes Wasser an die Residenten und Touristen in Palma und näherer Umgebung. Konkret umfasst das die Versorgung der 400.000 Einwohner Palmas, der 47.500 Einwohner der umgebenden Städte Marratxí, Esporles und Bunyola und der monatlichen Touristen, was im Haupturlaubsmonat August bis zu 800.000 Menschen gleichzeitig bedeutet. EDAR 1 verarbeitet 45.000 m³ Wasser pro Tag und ist damit die kleinere der beiden Kläranlagen. Durch Erweiterungen im Jahr 2005 wurde sie aber zu einer der modernsten Kläranlagen Spaniens, die die im Klärprozess erzeugte Energie zur Selbstversorgung nutzt.

 

Die Modernität der Kläranlage und die Aktualität der Wasserversorgung erklären, warum sich eine Gruppe Geographiestudenten der Universität Gießen für die Abläufe der Kläranlage EDAR 1 besonders interessiert. Durch die freundliche Unterstützung der Pressesprecherin des Ministeriums für Innovation, Investigation und Tourismus, Alexandra Wilms, konnte der Besuch am Donnerstag, dem 07. September 2017 schließlich stattfinden. Für die Sprachmittlung stellte das deutsche Konsulat unterstützend ihre Praktikantin zur Verfügung.

Jesús Plaza, ein Mitarbeiter der Kläranlage, informierte die Gruppe in einem Vortrag über die Aufgabe und Funktionsweise der Kläranlage. Er übermittelte Wissenswertes über den Wasserkonsum und die Wasserversorgung in Palma und erklärte die einzelnen Schritte der Wasseraufbereitung. Durch interessierte Fragen der Studierenden war der Vortrag sehr lebhaft.
Anschließend führten Jesús Plaza und sein Kollege Esteban Ruiz die Gruppe über das Gelände, wo die einzelnen Phasen der Wasseraufbereitung nochmals direkt vor Ort beobachtet werden konnten. Am Ende erhielten die deutschen Studenten für eigene Analysen noch zwei Proben von ungeklärtem und geklärtem Wasser, sowie eine Probe des Abfallschlamms.

Nach drei Stunden neigte sich der Besuch schließlich dem Ende zu. Insgesamt war es ein informativer Vormittag, der den deutschen Studierenden und der Praktikantin des Konsulats die Arbeit von EDAR 1 nähergebracht hat und gezeigt hat, wie wichtig es vor allem in Palma ist, sparsam mit Wasser umzugehen.

Es grüßt Sie herzlichst
Ihr deutsches Konsulat

20

10 2017

Noch keine Pläne für Oktober?

 

Sie haben noch keine Pläne für Oktober? Dann freuen Sie sich auf unser Programm rund um Luther und die Reformation!

(Lutherstein bei Stotternheim, Erfurt; Auf dem Weg zur Wartburg.)

500 Jahre Reformation wird natürlich nicht nur in Deutschland, sondern auch auf der ganzen Welt und hier auf des Deutschen liebster Insel Mallorca gefeiert. In Zusammenarbeit mit der deutschsprachigen evangelischen Kirchengemeinde der Balearen und weiteren Partnern finden zwischen dem 03. und dem 29. Oktober viele unterschiedliche Veranstaltungen im Rahmen des Lutherjahrs 2017 statt, wo mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Los geht es mit einem Projekttag der deutschen Schule in Palma, dem Eurocampus. Die Kinder und Jugendlichen stellen zu Themen rund um Luther, seinem Werk und seinem Wirken interessante Informationen zusammen, die sich die Eltern und Lehrer ab 14 Uhr im Innenhof der Schule ansehen können.

Wer lieber „filmisch“ etwas über Luthers Leben und sein Werk erfahren möchte, sollte am 09. Oktober um 19 Uhr ins CineCiutat kommen, wo der Film „Luther“ (2003) gezeigt wird. Im Anschluss wird es darüber auch eine Gesprächsrunde mit Frau Heike Stijohann, der evangelischen Pfarrerin auf den Balearen, geben. Der Eintritt bei dieser Veranstaltung beträgt 5,00 Euro.

Der Höhepunkt der Veranstaltungsreihe bietet sicherlich der Besuch von Frau Prof. Dr. Margot Käßmann, die am 14. und 15. Oktober Palma besuchen wird. Als deutsche Sonderbotschafterin für das Lutherjahr wird sie am 14. Oktober um 11 Uhr im Club der Mallorca-Zeitung (Puerto Rico 15, 07006 Palma) aus ihrem Buch „Sorge dich nicht Seele“ vorlesen. So kommen also auch Bücherliebhaber auf ihre Kosten!

Am Abend tritt dann der deutsche Posaunenchor aus Bad Meinberg mit Bläsern der Lippischen Landeskirche um 19:30 Uhr auf. Der genaue Ort steht leider noch nicht fest. Verfolgen Sie für weitere Informationen einfach unseren Veranstaltungskalender auf unserer Homepage (http://www.spanien.diplo.de/Vertretung/spanien/de/05-palma/0-palma.html).

Ein Wiedersehen mit Frau Prof. Dr. Käßmann gibt es schon am 15. Oktober bei einem ökumenischen Festgottesdienst in der Kathedrale Palmas „La Seu“ um 16 Uhr. Zusätzlich zur Lesung von Frau Käßmann, können Sie auch wieder den Klängen des deutschen Posaunenchors lauschen. Der Bariton und Bachspezialist Tohru Iguchi untermalt den Gottesdienst musikalisch. Noch ein kleiner Tipp am Rande: wenn diese Musik Sie begeistert, bietet das Festival „Música Mallorca“, das mit diesem Konzert eröffnet wird, eine gute Gelegenheit, noch mehr davon zu hören.

Den krönenden Abschluss der Feierlichkeiten anlässlich des Lutherjahrs 2017 auf Mallorca bildet der kostenfreie Auftritt des Kammerorchesters im Auditorium der Schule San Cayetano am 29. Oktober um 18 Uhr. Am Ausgang stehen Spendenboxen. Die Einnahmen werden für unterschiedliche Projekte eingesetzt.

Ihr Terminkalender für Oktober wäre also nun gut gefüllt! Wir würden uns sehr freuen, Sie an dem einen oder anderen Tag zu den Gästen zählen zu dürfen und Ihre Wochenenden und Abende so zu bereichern.

Es grüßt Sie herzlichst,
Ihr deutsches Konsulat

28

09 2017

Das Telefonfenster oder die telefonische Erreichbarkeit

Wie oft habe ich den Satz schon gehört: „Nie ist beim Konsulat jemand zu erreichen“ oder „ immer ist besetzt“ oder „ ich habe schon x-mal versucht, Sie anzurufen, aber …..“
Diese Aufzählung könnte sicherlich beliebig fortgesetzt werden. Da eine solche, wenn auch vielleicht nur subjektiv so empfundene Situation, ganz ohne Frage ärgerlich ist, lohnt es sich, die Regeln der telefonischen Erreichbarkeit des Konsulats nochmals zu erklären und sich ins Bewusstsein zu rufen.

Vorab jedoch zu den Öffnungszeiten:
Das Konsulat hat allgemeine Öffnungszeiten für Besucher und zwar Montag bis Freitag von 09.00 -12.00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung auch am Nachmittag. Für die Beantragung von Ausweispapieren (nicht jedoch Reiseausweise zur Rückkehr für Touristen) ist eine vorherige Online-Terminvereinbarung unabdingbar, Termine werden übrigens vormittags und nachmittags angeboten. Zudem ist die Pass- u. Personalausweisabholung (ohne Termin) zu den folgenden Uhrzeiten zusätzlich möglich: Montag bis Donnerstag 08.30 – 09.30 Uhr und 15.00 – 16.00 Uhr sowie Freitag 08.30 – 09.30 Uhr.

Nun aber zu der Erreichbarkeit:
Das Konsulat arbeitet montags bis freitags zwischen 08.00 und 17.00 Uhr und freitags bis 14.00 Uhr. In dieser Zeit kann man uns auch telefonisch unter der Telefonnummer 0034-971-707737 erreichen. Die Telefonzentrale verbindet Sie mit dem zuständigen Mitarbeiter. Für die Beratung und Vereinbarung von Terminen zu standesamtlichen Dingen (Namenserklärungen, Geburtsanzeigen etc.) sowie zu Terminvereinbarungen für die Konsularsprechtage auf Ibiza steht Ihnen die direkte Rufnummer 0034-971-707735 zur Verfügung.

Daraus ergibt sich aber, dass wegen des Publikumsverkehrs eine telefonische Beratung leider nicht jederzeit möglich ist und vor allen Dingen, dass die Mitarbeiter am Besten außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten zu erreichen sind! Probieren Sie es doch mal aus.

Sollte es Ihnen dennoch nicht gelingen, Ihre Frage telefonisch anzubringen, schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit Ihrem Anliegen (info@palm.diplo.de). Wir antworten baldmöglichst.
Rückrufe können leider nur innerhalb Spaniens erfolgen.

……………und vergessen Sie nicht: Viele Ihrer Fragen werden vielleicht schon von einem der von uns auf der Webseite (www.palma.diplo.de) eingestellten Merkblätter beantwortet.

Es grüßt Sie herzlichst
Ihr deutsches Konsulat

12

07 2017

Elefand

Was haben Dickhäuter mit Rechtschreibschwäche beim Auswärtigen Amt zu suchen? Natürlich nichts! Elefand ist neben anderen Programmen und IT-Systemen das Werk der kreativen Abkürzungen des Auswärtigen Amts und steht für Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland.

Mit dem als Krisenvorsorgeliste bekanntem Erfassungssystem von Auslandsdeutschen haben sich bestimmt viele Deutsche, die auf Mallorca leben, noch nicht näher befasst. Aber schon seit langem konnten sich Deutsche, die im Ausland leben, laut § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes manuell in eine Deutschenliste bei ihrer zuständigen Auslandsvertretung eintragen. Die sogenannten Konsulatsmatrikel oder auch Registermatrikel dienten ganz früher dazu, die Deutschen im Ausland zu erfassen und heute vorrangig, um bei eventuellen Naturkatastrophen, kriegerischen Auseinandersetzungen oder ähnlichen Ereignissen die deutsche Bevölkerung aus dem betroffenen Gebiet schnell zu evakuieren. Dazu muss man natürlich erstmal wissen, wer sich dort überhaupt aufhält…

Das Eintragen in die „Krisenlisten“ war und ist freiwillig und jede Auslandvertretung hat dies in der Vergangenheit für sich in Papierform gemacht, es wurde nicht zentral erfasst. Seit dem 01.01.2008 ist dies durch das Passwort geschützte System Elefand nun auch online möglich. Das System der elektronischen Erfassung von Deutschen im Ausland ist wirklich sehr einfach zu bedienen und hat viele dieser manuellen Listen ersetzt und sie zudem weltweit vereinheitlicht. Nach einmaliger Registrierung mit seiner Emailadresse und einem persönlich gewähltem Passwort muss man nur noch seine Daten und die eventueller Familienangehöriger eingeben. Es kann zwischen Langzeitaufenthalt, länger als 6 Monate, oder dem Kurzzeitaufenthalt wie, Besuch, Geschäftsreise oder Tourismus, gewählt werden. Durch das ganz einfach zu bedienende System mit An- und Abmeldefunktion kann man seine Daten sehr leicht immer wieder aktualisieren. Einmal im Jahr bekommt man zusätzlich von Elefand eine automatisch generierte E-Mail zur Erinnerung, damit man seine Angaben überprüfen und gegebenenfalls auf den neuesten Stand bringen kann. Auf diese Listen haben das Konsulat bzw. die zuständige Auslandsvertretung, in deren Amtsbezirk Ihr Aufenthaltsort fällt, sowie das Auswärtigen Amt im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen Zugriff.

Aber wieso soll ich mich hier in eine Krisenvorsorgeliste eintragen lassen? Ich befinde mich auf Mallorca, in Europa, ca. zwei Flugstunden von Deutschland entfernt?

Neben der Erfassung von Aufenthaltsdaten und dem Eintragen von Kontaktpersonen gibt es seit dem 24.10.2012 auch die Möglichkeit über die in der Liste hinterlegte E-Mail-Adresse Information zu erhalten. Zum Beispiel werden Informationen zu anstehende Bundestagswahlen und Wahlen zum Europäischen Parlament kommuniziert oder man bekommt sonstige konsularische Hinweise mitgeteilt. So ist nun hier im Konsulat in Palma zukünftig geplant, dass diese Funktion aktiv genutzt wird, unter anderem um unseren regelmäßig erscheinenden Blog auch über Elefand zu veröffentlichen. Wie unsere treuen Leser bereits wissen, werden ca. einmal im Monat hilfreiche Tipps in Sachen Ausweispapiere, Geburt eines Kindes im Ausland oder aber auch allgemeine Themen aus Deutschland veröffentlicht. Man muss nun aber nicht fürchten, das sich dies nun zu einem weiteren der vielen Spam-Newsletter entwickelt, von denen so viele E-Mail Accounts vollgestopft sind, es handelt sich lediglich um eine digitalisierte Informationsquelle um deutsche Staatsbürger im Ausland über bestimme Neuigkeiten in Kenntnis zu setzen. Sie entscheiden mit Ihrem Häkchen, ob und welche Informationen sie wollen und können diese Newsletter Funktion auch jederzeit wieder deaktivieren.
Wie schon am Anfang gesagt, es handelt sich um ein freiwilliges Eintragen, aber wir, Ihr Konsulat in Palma, wollten Ihnen Elefand noch einmal ins Gedächtnis rufen und es Ihnen ans Herz legen, vielleicht auch für Ihre nächste Fernreise.

Schauen Sie doch für weitere Informationen auf die Webseite von Elefand, https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/registration!form.action

Es grüß Sie herzlichst
Ihr deutsches Konsulat

25

04 2017