Wie alles begann – eine ehemalige Kollegin erzählt

DAMALS – 25 Jahre im Konsulat am Paseo del Borne

Gisela Schütten-Galiana in den 80er Jahren

Gisela Schütten-Galiana in den 80er Jahren

 

Vielleicht war es Intuition, vielleicht Zufall, vielleicht Bestimmung. Tatsache ist, dass ich irgendwann aus Anlass der Verlängerung meines Reisepass in der damaligen Außenstelle Palma de Mallorca des Generalkonsulats Barcelona vorsprach und am 16.4.1974 dortselbst als deutsche „Ortskraft“ eine recht interessante, lehrreiche Etappe meines Lebens begann.

Ich kam eigentlich aus einer ganz anderen beruflichen Welt.

In Hamburg war ich in den fünfziger Jahren ein junge Sekretärin im „Ibero-Amerika Haus“, damals direkt zwischen Dammtorbahnhof und Außenalster gelegen. Danach, praktisch gleich nach meiner Eheschließung 1960 mit dem Mallorquiner Sebastián, gehörte ich hier in Palma 12 Jahre zum Staff der belgischen Fluglinie Sabena am Flughafen sowie im Stadtbüro in der Avda. Jaime III, und wie gesagt, bis kurz vor Beginn im Konsulat war ich Direktionssekretärin in der Zentrale der inzwischen nicht mehr bestehenden Hotelkette „Iberotel“.

Vieles, vieles hat sich geändert, wir leben in anderen Zeiten, derzeit in Zeiten der Besorgnis und Ungewissheit. Auch das Konsulat ist seit einigen Jahren nicht mehr am Paseo del Borne, und in Anbetracht der vergangenen Jahre logischerweise auch nicht mehr meine ehemaligen Vorgesetzten und Kollegen.

An meinem ersten Arbeitstag 1974, so erinnere ich mich immer wieder, wies mich der damalige Leiter der Außenstelle Peter Poddey in mein Büro ein, kam nach einigen Minuten mit einem dicken blauen Archivband zurück, es mögen auch zwei gewesen sein, und meinte „schauen Sie mal hinein, was alles so anfällt in einem Konsulat, abgesehen von Pass- und Visa-Angelegenheiten, Legalisierungen usw.“.

Ja, da waren Geschichten, die ich nie vermutet hätte…. Mir war sofort klar, dass ich ab sofort den Tourismus, ja sogar das Leben, aus einer anderen Perspektive, gewissermaßen „jenseits der Barriere“ kennenlernen würde. Sterbefälle, Verhaftungen, Vermisste, Krankheitsfälle, Sozialhilfe, Heimführungen usw. Nicht zu vergessen, dass das Leben in Spanien in den Jahren nicht so war wie heutzutage, und viele Angelegenheiten anders gesehen und gehandhabt wurden.

Hinsichtlich meines Privatlebens, als ich meine Tätigkeit in der Außenstelle Palma de Mallorca aufnahm, hatten wir schon eine 12jährige Tochter Susana María. Und wie es der Zufall manchmal will, im Jahre 1975, fast eineinhalb Jahre nach Beginn meiner „Konsulatszeit“, wurde unser Sohn Sebastián Alejandro geboren. Eine Veränderung zieht die andere nach sich, in meinem Fall eine sehr glückliche Veränderung…

Im Übrigen während am 23.02.1981 in Madrid der fehlgeschlagene Putschversuch stattfand, waren wir im Konsulat „on duty“ und konnten mittels eines kleinen Transistors von den Geschehnissen hören. – Ebenso haben wir im Konsulat alle Nachrichten verfolgt im Zusammenhang mit der Öffnung der Mauer in Berlin am 9. November 1989 und die nachfolgend bewirkte deutsche Einheit am 3. Oktober 1990.

Mit den Jahren wurde der Arbeitsanfall immer grösser, die Besucher nahmen zu, immer mehr Pässe oder Personalausweise gingen verloren oder wurden gestohlen, und es galt, viele Reiseausweise als Ersatz zur Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland auszustellen. Abgesehen von der Entgegennahme und Bearbeitung von Pass-, Kinderausweis- und Reiseausweis-Anträgen bis zur Unterschriftsreife hatte ich in der Registratur die Verwaltung des gesamten Schriftgutes eigenverantwortlich zu bewältigen. Und bei Abwesenheit wegen Urlaub oder Krankheit der entsandten Fremdsprachensekretärin wurde ich auch mit der Vertretung beauftragt. Alles habe ich gleich gern getan. Ich habe viel gelernt, in beruflicher, aber ebenso in menschlicher Hinsicht.

Auch war es immer wieder eine Freude, die Residenten zu begrüßen und ihnen bei Pass-Angelegenheiten usw. behilflich zu sein. Immer in einer diskreten, aber freundlichen Atmosphäre. Im Übrigen wurden damals die Reisepässe noch handschriftlich ausgestellt, wenn möglich in „Schönschrift“….

Die große Umstellung kam dann Ende der achtziger/Anfang der neunziger Jahre mit Einführung der Informatik. Ganz besonders gern erinnere ich mich an die Kurse, zu denen ich 1992, 1993 und 1996 im Auswärtigen Amt in Bonn eingeladen wurde. Die Informatik hat mich von Anfang an interessiert und begeistert.

Auf dem Gebiet der „gesellschaftlichen“ Ereignisse erinnere ich mich besonders an den Besuch des Segelschulschiffes „Gorch Fock“ 1990 und natürlich auch an die kleinen Geburtstags-, Ankunfts- oder Abschiedsfeiern im Kollegenkreis. Im Laufe der 25 Jahre habe ich viele entsandte Konsuln, Vizekonsuln und Sekretärinnen kommen und gehen sehen bedingt durch die Versetzungen. An jede und jeden erinnere ich mich gern. Manches Mal kommt es mir vor, als ob nicht so viele Jahre vergangen wären…..

Im April 1999, nach 25 Jahren Dienstzeit im Konsulat am Paseo Borne in Palma, erhielt ich stolz die Dankurkunde als Anerkennung für die „geleisteten treuen Dienste“, so wie es seitens des Auswärtigen Amts üblich ist.

Meinerseits war ich mir im Klaren darüber, dass vor Ende des Jahrhunderts, konkret nach Erreichen des 63. Lebensjahres am 2. Oktober, für mich der Augenblick des Abschieds aus dem beruflichen Leben gekommen war.

 

Mit diesen Erinnerungen von Frau Gisela Schütten-Galiana grüßt Sie

Ihr Deutsches Konsulat
(heute als tatsächliches Konsulat am Paseo Marítimo)

 

Damalige Außenstelle Palma de Mallorca im Edificio Reina

Damalige Außenstelle Palma de Mallorca im Edificio Reina

 

 

 

 

 

 

 

01

08 2016

Der Generationenschnitt

Staatsangehörigket

 

Der Generationenschnitt………..

Man könnte sich ja nun fragen, ob es sich hierbei um ein besonderes Rezept zum Nachkochen handelt.
Auch könnte man denken, dass in diesem Blog nun über Fragen der Rente diskutiert wird.
Nichts davon ist hingegen zutreffend.

Vielmehr geht es um Fragen der deutschen Staatsangehörigkeit, und um genau zu sein, um die Frage, wer mit Geburt einen deutschen Pass erhält und wer nicht.

Bis zum 31.12.1999 konnte man mit Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit nur erwerben, wenn man das Kind eines deutschen Elternteils war. War entweder die Mutter oder aber der Vater Deutscher, dann ging die deutsche Staatsangehörigkeit in der Regel automatisch auf das neugeborene Kind über. Dabei war es unerheblich, wo auf dieser Welt das Kind auf die Welt gekommen ist, denn auf den Geburtsort kam es bis dahin nicht an.

Zum 01.01.2000 kam dann eine ganz neue Möglichkeit des Erwerbs dazu. Seit diesem Tag erwarb – unter bestimmten Voraussetzungen – auch das Kind ausländischer Eltern, wenn es denn in Deutschland geboren war, die deutsche Staatsangehörigkeit mit Geburt. Damit wurde zum ersten Mal, wie übrigens in den klassischen Einwanderungsländern, der Tatsache Rechnung getragen, dass ein Kind, das in Deutschland geboren wird, auch anschließend in einer deutschen Gesellschaft aufwachsen wird. Neben der Sprache im Elternhaus wird es auf alle Fälle in Kindergarten und Schule Deutsch lernen und reden, und seine Sozialisation wird sehr viel mit Deutschland zu tun haben. Es wird deutsch sein.

Diese absolute Neuerung bei dem Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit hat, um wie bei einer Waage die Balance zu halten, auch eine Neuerung bei den möglichen Verlustgründen der deutschen Staatsangehörigkeit mit sich gebracht. Es wurde nämlich gleichzeitig gesetzlich festgesetzt, dass bei Familien, die nicht mehr in Deutschland leben, die deutsche Staatsangehörigkeit nur noch eingeschränkt von den Eltern an das Kind weitergegeben wird.

Ein Kind, das einen deutschen Elternteil hat, der selber schon im Ausland geboren wurde und zwar nach dem 31.12.1999, bekommt bei Geburt im Ausland nur noch dann die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn die Eltern innerhalb von einem Jahr nach Geburt des Kindes diese Geburt auch in Deutschland registrieren lassen.

Die Tatsache, dass ein Kind der 2ten Generation von Auslandsdeutschen nicht mehr automatisch mit Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit erwirbt, nennt sich Generationenschnitt und ist etwas, das erst in den kommenden Jahren seine rechtliche Wirkung entfalten wird.

Hierzu haben wir ein Merkblatt erstellt (Nichterwerb der deutschen Staatsangehörigkeit für im Ausland geborene Kinder deutscher Eltern nach § 4 Abs. 4 Satz 1 i.V.m. Satz 3 Staatsangehörigkeitsgesetz), das die Einzelheiten zu dem Thema im Detail erläutert. Es ist lesenswert und vielleicht für Sie und/oder Ihre Kinder in der Zukunft sehr wichtig!

Haben Sie Fragen zu dem Thema, bitte wenden Sie sich an Ihr deutsches Konsulat, Telefon der zuständigen Bearbeiterin: 971 707735

Es grüßt herzlich,
Ihr deutsches Konsulat

24

05 2016

Geburt eines Kindes im Ausland und die Fragen, die Eltern von neugeborenen Kindern beschäftigen:

Was muss ich tun, damit mein Kind Deutsche(r) wird?

Ihr Kind erwirbt durch Abstammung von einer deutschen Mutter und/oder einem deutschen Vater mit Geburt automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit. Sollte ein Elternteil eine andere Staatsangehörigkeit haben, hat Ihr Kind unter Umständen diese Staatsangehörigkeit auch durch Geburt erworben. Zum Beispiel sind Kinder von einem spanischen Elternteil automatisch durch Geburt auch spanisch. Dies hat keinen Einfluss auf die deutsche Staatsangehörigkeit und Ihr Kind wird sich zumindest aus deutscher Sicht nie für eine von diesen Staatsangehörigkeiten entscheiden müssen.

Was muss ich tun, um eine spanische Geburtsurkunde zu bekommen?

Die Registrierung beim spanischen Standesamt (registro civil) ist obligatorisch.
Sobald Ihr Kind geboren ist, bekommen Sie vom spanischen Krankenhaus eine Bescheinigung, um das Kind beim spanischen Standesamt anzumelden. Hierfür gelten Fristen: die ordentliche Frist beträgt bis zu 8 Tagen nach der Geburt, die außerordentliche auch bis zu 30 Tagen nach der Geburt. Falls sie unverheiratet sind, müssen beide Eltern zusammen das Kind anmelden, damit die Vaterschaftsanerkennung und ggfs. erforderliche Zustimmungserklärung der Mutter für Deutschland ebenfalls gültig ist. Bezüglich der vorzulegenden Unterlagen wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige spanische Standesamt. In der Regel müssen zusätzlich zu der Geburtsbescheinigung des Krankenhauses, die Ausweispapiere der Eltern und ggfs. Heiratsurkunde der Eltern vorgelegt werden. Auf jeden Fall muss der Familienstand der Mutter geklärt sein. Sollte die Mutter noch verheiratet sein, jedoch nicht mit dem Vater des Kindes, sind weitere Unterlagen vorzulegen bzw. Nachweise zu erbringen.

Die spanische Geburtsurkunde kann in zwei Versionen ausgestellt werden, als ausführliche spanische Geburtsurkunde (literal) und als internationale mehrsprachige Geburtsurkunde. Sie sollten diese in beiden Versionen beantragen.

Welchen Namen trägt mein Kind?

Die Vornamensführung ergibt sich in der Regel aus der spanischen Geburtsurkunde. Bindestriche zwischen mehreren Vornamen werden aus deutscher Sicht in der Regel als Platzhalter und nicht als Namensbestandteil gewertet.

Das deutsche Namensrecht unterscheidet sich von dem spanischen Namensrecht. Der Name, der in der spanischen Geburtsurkunde eingetragen wird, ist grundsätzlich nicht maßgebend für den deutschen Pass:
1) Falls Sie unverheiratet sind, trägt Ihr Kind (unabhängig davon was in die spanische Geburtsurkunde eingetragen wurde!) ab Geburt in Deutschland erstmal automatisch den Nachnamen der Mutter.
2) Sind Sie verheiratet und tragen einen gemeinsamen Familiennamen nach deutschem Recht, dann trägt Ihr Kind den gemeinsamen Familiennamen automatisch ab Geburt.
3) Sind Sie verheiratet und tragen keinen gemeinsamen Familiennamen nach deutschem Recht, dann muss eine Namenserklärung abgegeben werden, in der Sie den Nachnamen Ihres Kindes festlegen. Haben Sie bereits eine Namenserklärung nach deutschem Recht für ein vor- oder nachgeborenes Geschwisterkind abgegeben, erstreckt sich diese Namensführung in der Regel auf alle weiteren Kinder.
4) Sollte Ihr Kind bereits einen Namen nach 1) – 3) tragen, Sie aber diesen nicht wünschen, können Sie diesen in bestimmten Fällen durch eine Namenserklärung neu erklären.
Wir empfehlen die Namenserklärung im Rahmen einer Geburtsanzeige vorzunehmen, damit das Kind auch in einem deutschen Geburtenregister eingetragen ist, und somit eine deutsche Geburtsurkunde mit vollumfänglicher Beweiskraft ausgestellt werden kann.
Informationen zur Namenserklärung/Geburtsanzeige finden Sie auf der Homepage des Konsulats, siehe Merkblatt Geburtsanzeige und Namensführung

Was muss ich tun, um eine deutsche Geburtsurkunde zu bekommen?

Auch wenn für Ihr Kind keine Namenserklärung notwendig ist, kann die Geburt beim zuständigen deutschen Standesamt nachbeurkundet werden, damit das Kind auch in einem deutschen Geburtenregister eingetragen ist und somit eine deutsche Geburtsurkunde ausgestellt werden kann.
Informationen zur Namenserklärung/Geburtsanzeige finden Sie auf der Homepage des Konsulats, siehe Merkblatt Geburtsanzeige und Namensführung

Wie bekommt mein Kind einen deutschen Pass?

Gleich nach Geburt können Sie für Ihr Kind ein Personaldokument beantragen (Personalausweis, Kinderreisepass oder biometrischer Reisepass). Wenn ihr Kind nach deutschem Namensrecht noch keinen Namen trägt oder Sie einen anderen Namen für Ihr Kind wünschen, müssen Sie vorher eine Namenserklärung/Geburtsanzeige abgeben. Sie können gerne auch die Geburtsanzeige und den Passantrag am selben Tag stellen, dann brauchen Sie alle nur einmal kommen. Bitte beachten Sie, dass Sie in diesem Fall den Termin telefonisch (971 707735) vereinbaren müssen.
Informationen zu den einzelnen Personaldokumenten und zu den vorzulegenden Unterlagen finden Sie auf unseren jeweiligen Merkblättern auf der Homepage des Konsulats www.palma.diplo.de

Und natürlich kann es darüber hinaus auch noch weitere Fragen geben, die eben nicht in so einem allgemeinen Blog erklärt werden können, und die vielzählige Rechtsbereiche betreffen können. Aus diesem Grund scheuen Sie sich nicht, nachdem Sie die relevanten Merkblätter gelesen haben, sich mit den verbleibenden Fragen per Mail an zreg@palm.diplo.de oder telefonisch an das Konsulat zu wenden (direkte Rufnummer bei Fragen rund um das Thema Neugeborene: 971-707735).

Es grüßt,
Ihr deutsches Konsulat

02

05 2016

Die erste Praktikantin des Deutschen Konsulats Palma de Mallorca berichtet – wie war’s?

Nicole Eger - 1. Praktikantin im Deutschen Konsulat Palma de Mallorca

Nicole Eger – 1. Praktikantin im Deutschen Konsulat Palma de Mallorca

Unsere erste Praktikantin Frau Eger konnte während ihres Arbeitsaufenthaltes im Deutschen Konsulat Palma de Mallorca einen Einblick in unsere Arbeit gewinnen. Über die Erfahrungen, welche sie in der Vertretung gemacht hat, und ihre Erlebnisse berichtet sie nun im Folgenden:

„Ein Praktikum beim Auswärtigen Amt wollte ich schon lange absolvieren, dass ich aber auch wirklich einen der heiß begehrten Plätze bekommen würde und noch dazu in meiner Wunschdestinationen Spanien, damit hatte ich nicht gerechnet. Während dem Praktikum durfte ich einen „Blick hinter den Schalter“ werfen und die Arbeit einer konsularischen Auslandsvertretung genauer kennenlernen.

Wie bereits im letzten Blogeintrag erwähnt (Wie funktioniert das Deutsche Konsulat in Palma de Mallorca?) sind Konsulate zuständig schwerpunktmäßig für das Konsular- und Rechtswesen. Ebenfalls spielen jedoch Öffentlichkeitsarbeit und der kulturelle Austausch zwischen Deutschland und, in unserem Fall, den Balearen eine wichtige Rolle.

Der Schwerpunkt meiner Arbeit lag auf der Berichterstattung und Pressearbeit, jedoch durfte ich auch andere Aufgabenbereiche kennenlernen. So gehörte beispielsweise das Verfassen von Blogeinträgen genauso zu meinem Aufgabenbereich, wie die Organisation von Veranstaltungen oder die Erstellung einer wissenschaftlichen Studie. Eines meiner persönlichen Highlights war die feierliche Begehung des Balearentages im Inselparlament, bei welcher ich zum ersten Mal „Politik hautnah“ erleben durfte.

Die Stadt Palma de Mallorca, laut der britischen Zeitung „Sunday Times“ der „lebenswerteste Ort der Welt“ 2015, hat natürlich auch einiges zu bieten. Ich war positiv überrascht von der riesigen Altstadt, dem kulturellen Angebot und den vielseitigen Sportmöglichkeiten. Daneben gibt es auf der Insel Mallorca natürlich auch spektakuläre Landschaften und viele Buchten zu entdecken, die Insel ist also nicht der schlechteste Ort für ein Praktikum.

Alles in allem würde ich meine Zeit im Deutschen Konsulat Palma de Mallorca als sehr bereichernd, lehrreich und spannend bezeichnen. Zurück reise ich mit einem Koffer voller schöner Erinnerungen und Erfahrungen“.

Es grüßt
Ihr deutsches Konsulat

05

04 2016

Wie funktioniert das Deutsche Konsulat in Palma de Mallorca überhaupt genau?

Konsulat Palma de Mallorca

Konsulat Palma de Mallorca

Was haben Palma de Mallorca, Oppeln, Hermannstadt, Málaga, Temeswar, Las Palmas de Gran Canaria und Antalya gemeinsam?

Alle diese Städte sind Sitz eines der insgesamt sieben Deutschen Konsulate weltweit. Diese wiederum sind eine Form Deutscher Auslandsvertretungen. Neben den genannten Konsulaten gibt es weltweit 54 Generalkonsulate, 153 Botschaften, 12 multilaterale Vertretungen und ein Vertretungsbüro.

Insgesamt existieren also 227 Deutsche Auslandsvertretungen und egal in welcher Form sind diese Ohren, Augen und Stimme Deutschlands in anderen Staaten. Man vertritt Deutschland und verhandelt mit den Gaststaaten, außerdem fördert man politische Verknüpfungen, sowie die ökonomische, wissenschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit. Wichtige Besuche aus Deutschland werden vorbereitet, Nothilfe wird geleistet und Visa für Aufenthalte in Deutschland werden ausgestellt.

Jedoch muss man bei all diesen Typen von Auslandsvertretungen bedenken, dass eine Botschaft beispielsweise andere Dinge tut als ein Konsulat. Aber was macht so ein Konsulat überhaupt? Oder, besonders interessant für die deutschen Residenten und Touristen auf den Balearen: Wie funktioniert das Deutsche Konsulat in Palma de Mallorca? Das „System dahinter“ ist für einen Außenstehenden gar nicht so leicht zu durchblicken, weshalb es nun, aus der Sicht der derzeitigen Praktikantin des Konsulats, erläutert werden soll.

Konsulate sind im Gegensatz zu Botschaften nicht für ganze Länder verantwortlich, sondern für bestimmte Regionen. Im Falle des Deutschen Konsulats in Palma de Mallorca bedeutet das, für die gesamten Balearen zuständig zu sein. Aber was kann man in so einem Konsulat überhaupt alles machen?

Konsulate sind, wie der Name schon sagt, zuständig für das Konsular- und Rechtswesen, sowie die Förderung der Außenwirtschaft. Aber natürlich spielen auch die Öffentlichkeitsarbeit und der kulturelle Austausch zwischen Deutschland und der Gastregion eine wichtige Rolle. Auf den Balearen lebende Deutsche können im Konsulat Personal- und Reisepässe beantragen, Namenserklärungen abgeben oder Erbschaftsangelegenheiten regeln. Auch bei Diebstahl oder Verlust von Identitätsnachweisen deutscher Touristen wird hier durch die Ausstellung eines Reiseausweises Abhilfe geleistet. Des Weiteren kann in bestimmten Notfällen Rat gegeben oder Beihilfe geleistet werden. Die hier aufgeführten Punkte sind jedoch nur ein paar Beispiele für die Aufgabenbereiche des Konsulats.

Unterstützt wird das Deutsche Konsulat auf Mallorca durch den menorkinischen Honorarkonsul, Matthias Roters. Bestimmte Serviceleistungen für das Konsulat im Verwaltungsbereich erbringt das Generalkonsulat Barcelona. Die Deutsche Botschaft in Madrid versucht, neben ihren eigentlichen Aufgaben auch die Arbeit der einzelnen Konsulate in Palma, Las Palmas, Málaga und die des Generalkonsulats in Barcelona möglichst zu vereinheitlichen. Weisungen erhält das Konsulat aus der Zentrale in Berlin, dieser wird im Gegenzug Bericht erstattet über bestimmte Entwicklungen und Ereignisse in der Gastregion. Natürlich kommen hierzu noch zahlreiche Interaktionen mit bestimmten Institutionen oder Vereinigungen, wie beispielsweise dem Konsularkorps der Balearen, den Behörden des Gastlandes oder der deutschen Schule, sowie viele weitere Kontakte.

Das Deutsche Konsulat in Palma de Mallorca steht seit 2014 unter der Leitung von Sabine Lammers, die Vizekonsulin trägt den Namen Tanja Weise. Unterstützt werden die beiden derzeit durch fünf lokale Mitarbeiter und zwei weiteren entsandten Mitarbeitern aus Berlin.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser kleinen Einführung einen, wenn auch sehr begrenzten, Einblick in unsere Struktur und Arbeit gegeben zu haben. Sollten Sie mehr wissen wollen über die jeweiligen Deutschen Konsulate in Spanien, die Deutsche Botschaft in Madrid oder das Auswärtige Amt an sich, erkundigen Sie sich gerne weiter auf der Website des Auswärtigen Amtes http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Startseite_node.html oder dem Internetauftritt der Deutschen Auslandsvertretungen in Spanien http://www.spanien.diplo.de/Ver- tretung/spanien/de/Startseite.html.

Wir hoffen, Sie bleiben uns auch für den kommenden Blogeintrag des Konsulats als „treuer Leser“ erhalten. Das nächste Mal erwartet Sie ein Bericht der ersten Praktikantin im Deutschen Konsulat Palma de Mallorca über ihre Erfahrungen und Erlebnisse in unserer Vertretung.

Es grüßt
Ihr deutsches Konsulat

16

03 2016

Konsularsprechtag auf der Insel der frühen Mandelblüte (Ibiza)

Ort des Konsularsprechtages: Kulturzentrum / Bibliothek der Gemeinde Sant Antoni

Ort des Konsularsprechtages: Kulturzentrum / Bibliothek der Gemeinde Sant Antoni

Am 18.01.2016 hat sich die Konsulin Sabine Lammers auf Ibiza bei dem Präsidenten des Inselrates und dem Bürgermeister von Eivissa vorgestellt. Sie hat dabei auch die ersten Kontakte mit den örtlichen Vertretern der Guardia Civil und der Policia Nacional geknüpft und ist, um den Ort des ersten Konsularsprechtages zu erkunden, auch einfach so über die Insel gefahren. Da konnte sie dann feststellen, dass die Mandelblüte dort schon so viel eher einsetzt als auf Mallorca und hat dennoch vergessen einen fotografischen Beweis mitzubringen. Jetzt kann man auch auf Mallorca die volle Pracht der Mandelblüten genießen und nichtsdestotrotz macht sich das Konsulat auf zu dem ersten Konsularsprechtag auf Ibiza, zu dem folgende Informationen bekannt gegeben werden:

Der erste Konsularsprechtag auf der Insel Ibiza findet im Kulturzentrum/ Bibliothek der Gemeinde Sant Antoni, Calle Cervantes 12, 1. OG (Zugang über Seiteneingang) am 25.02.2016 statt.

Das Konsulat Palma de Mallorca bietet Serviceleistungen nur nach telefonischer Terminvereinbarung (Tel.: 971707735) an. Termine können für den 25.02.2016 zwischen 10.00 Uhr und voraussichtlich 16.00 Uhr vereinbart werden. Aus organisatorischen Gründen können keine Kunden ohne vorherige Terminvereinbarung bedient werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass Pass- und Personalausweisanträge beim Konsularsprechtag aus technischen Gründen leider nicht entgegengenommen werden können. Die Annahme von Kinderreisepassanträgen hingegen ist unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. Alter des Kindes) möglich.

Das Konsulat kann ebenso keine Rentenberatung anbieten noch über spanische Rechtsvorschriften Auskunft erteilen. Alle weiteren Anliegen werden vorab vom Konsulat in Palma de Mallorca vorbereitet und unterschriftsreif mitgebracht.

Das Konsulat weist darauf hin, dass Serviceleistungen beim Konsularsprechtag in bar bezahlt werden müssen, Kartenzahlung oder Vorabüberweisungen sind nicht möglich.

Das Konsulat freut sich über die rege Inanspruchnahme der angebotenen Termine und steht für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.

Es grüßt Sie herzlichst Ihr deutsches Konsulat.

01

02 2016

Weihnachtsgruß aus dem Konsulat

Weihnachtsgruß aus dem Konsulat

Weihnachten gilt als ruhige und stille Zeit im Jahr. Der Duft von frischem Lebkuchen und herzhaften Vanillekipferl, aromatische Bratäpfel, funkelnde Kinderaugen, besinnliche Weihnachtsmusik, allerlei Weihnachtsgeschenke, ein Adventskranz mit vier brennenden Kerzen und ein wunderschön geschmückter Christbaum mit ausreichend Lametta, Kugeln in den unterschiedlichsten Farben und Größen sowie einem kleinen Glöckchen, das das Christkind ankündigt – ja, das ist Weihnachten!

Bei so einem wundervollen Fest dürfen die passenden Worte natürlich ebenfalls nicht fehlen. Das Konsulat hat ein kurzes besinnliches Gedicht für Sie ausgewählt:

Wenn einer dem anderen Liebe schenkt,
wenn die Not des Unglücklichen gemildert wird,
wenn Herzen zufrieden und glücklich sind,
steigt Gott herab vom Himmel
und bringt das Licht:
Dann ist Weihnachten.
(Weihnachtslied aus Haiti)

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konsulats in Palma de Mallorca wünschen Ihnen eine ruhige und friedliche Adventszeit, ein frohes Fest und alles Gute für das Neue Jahr.

Bitte beachten Sie, dass wir zwischen dem 24.-26.12., sowie am 31.12., dem 01.01. und 06.01.2016 geschlossen sind.

Es grüßt herzlichst
Ihr deutsches Konsulat

15

12 2015

Eheregistrierung

Gültigkeit einer Heirat im Ausland

Sie haben in Las Vegas, Dänemark oder auf der Sonneninsel Mallorca geheiratet und fragen sich, ob die Heirat auch in Deutschland gültig ist? Muss die Heirat im Anschluss registriert werden, um in Deutschland anerkannt zu sein?

Nein! Ihre Eheschließung im Ausland bedarf grundsätzlich keiner förmlichen Registrierung in Deutschland. Eine im Ausland erfolgte Eheschließung wird grundsätzlich anerkannt, wenn im Zeitpunkt der Eheschließung die inhaltlichen Voraussetzungen zur Eheschließung (z.B. Ledigkeit, Mindestalter) für beide Verlobte nach ihrem jeweiligen Heimatrecht vorlagen und wenn das Recht am Ort der Eheschließung hinsichtlich der Form der Eheschließung gewahrt wurde.

Aber in welcher Form muss die wirksame Eheschließung dann nachgewiesen werden?

Sofern Sie in der EU geheiratet haben, lassen Sie sich einfach die EU-genormte internationale Heiratsurkunde von dem ausländischen Standesamt ausstellen, welches Sie getraut hat. Diese wird hinsichtlich der Sprache und der Form ohne weitere Erfordernisse in Deutschland anerkannt.

Für den Fall, dass Sie außerhalb der EU geheiratet haben und von daher auch nicht eine EU-genormte internationale Heiratsurkunden bekommen können, rät das Konsulat, die Eheschließung nochmals in einem deutschen Eheregister eintragen zu lassen. Dies dient nicht zuletzt auch der Rechtssicherheit hinsichtlich der gültigen ausländischen Eheschließung.

Zusätzlich können Sie im Rahmen dieser Eheregistrierung dann auch ein gegebenenfalls gewünschte gemeinsame Ehenamenserklärung nach deutschem Recht treffen, die vor dem ausländischen Standesbeamten regelmäßig nicht wirksam abgegeben werden kann. Sollten Sie die Eheregistereintragung nicht wünschen, kann eine Ehenamenserklärung selbstverständlich auch separat abgegeben werden. Welche namensrechtlichen Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, darüber beraten wir Sie gerne. Eine beim Konsulat abgegebene Ehenamenserklärung wird jedoch erst mit Zugang beim zuständigen Standesamt in Deutschland wirksam. Wenn die Wirksamkeit von dort bestätigt wird, kann ein Ausweispapier auf den neuen Familiennamen ausgestellt werden. Die Beantragung des Passes kann bereits zeitgleich mit der Abgabe der Namenserklärung erfolgen, die Bearbeitungszeit verlängert sich entsprechend.

Welche Unterlagen zur Eheregistrierung und/oder Ehenamensbestimmung sowie Passbeantragung vorgelegt werden müssen, entnehmen Sie bitte unseren Merkblättern auf der Homepage www.palma.diplo.de . Sobald Sie die Unterlagen vorbereitet haben, setzen Sie sich bitte telefonisch zwecks Terminvereinbarung mit der 971707735 in Verbindung. Bitte berücksichtigen Sie, dass die ausländische Heiratsurkunde für die Registrierung in Deutschland, sofern sie nicht in deutsch, englisch oder französisch ausgestellt ist, auf jeden Fall durch einen in Deutschland anerkannten Übersetzer übersetzt werden muss sowie ggfs. erforderliche Formerfordernisse zu berücksichtigen sind ( je nach Land Apostille- oder Legalisationsverfahren).

Wichtiger Hinweis zum Schluss: gelegentlich kommt es auch vor, dass spanische Behörden von Ihnen einen Nachweis fordern, dass die von Ihnen im Ausland geschlossene Ehe auch in Deutschland gültig ist bzw. anerkannt wurde. Gerne stellen wir Ihnen in diesen Fällen kostenfrei eine sogenannte Negativbescheinigung aus, die u.a. besagt, dass es für deutsche Staatsangehörige keine Verpflichtung gibt, eine im Ausland geschlossene Ehe in Deutschland registrieren zu lassen. Sofern dies von spanischer Seite jedoch nicht akzeptiert werden sollte, steht Ihnen die freiwillige Registrierung der Ehe in Deutschland selbstverständlich offen…….

Es grüßt
Ihr deutsches Konsulat

20

10 2015

25 Jahre Wiedervereinigung

Einheit und Vielfalt – gemeinsam sind wir Deutschland!

Das ist das Motto, unter dem sich das Konsulat in Palma de Mallorca der weltweiten Puzzleaktion zum 25-jährigen Jubiläum der Wiedervereinigung angeschlossen hat.
Die weltweite Aktion und die einzelnen Aktionen hier in Palma de Mallorca können Sie auf der Webseite www.zusammen-zur-einheit.de verfolgen. Schauen Sie es sich an, es lohnt sich! Sie werden schöne Bilder entdecken und auch erkennen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konsulates nicht nur Akten studieren und Passanträge bearbeiten.

Dass es diese Aktion 2015 gibt und dass wir heute 25 Jahre Wiedervereinigung feiern können, ist auf Ereignisse im Jahr 1989 zurückzuführen. Vielleicht sollten wir uns das noch mal bewusst machen:
Im Sommer 1989 nutzen tausende DDR-Bürger die Sommerferien, um über Ungarn und die bundesdeutschen Botschaften in Prag und in Warschau einen Weg in den Westen zu finden. In der DDR selber formiert sich unterdessen die Opposition.
Im Herbst 1989 schreiben dann die Ostdeutschen Weltgeschichte, als sie mit ihrer friedlichen Revolution binnen weniger Wochen die hochgerüstete kommunistische Diktatur überwinden. Mit dem Mauerfall am 09. November 1989 rückt die Wiedervereinigung plötzlich auf die Tagesordnung der internationalen Politik.
Dann beginnen in schneller Abfolge politische Gespräche auf allerhöchster Ebene. Der Warschauer Pakt erkennt das Recht der Deutschen auf Wiedervereinigung und Selbstbestimmung an. Die Europäische Gemeinschaft befürwortet die deutsche Einheit. Die 2 plus 4 Gespräche (die Bundesrepublik Deutschland und die DDR sprechen mit den 4 Siegermächten des zweiten Weltkrieges) beginnen und werden zu einem erfolgreichen Ende geführt. In der Zwischenzeit finden die ersten freien und geheimen Wahlen zum DDR Parlament statt. Bundestag und Volkskammer beseitigen rechtliche Hürden auf dem Weg zur Wiedervereinigung. Die Währungs- Wirtschafts- und Sozialunion wird eingeführt und damit die D-Mark auch in der DDR Zahlungsmittel. Dem Einigungsvertrag wird zugestimmt und am 03.10.1990 wird die Wiedervereinigung gefeiert.

Die im Kurzabriss aufgezeigten Schritte wurden in einem Zeitraum von weniger als einem Jahr erfolgreich begangen. Die menschlichen und privaten Schritte finden hier keine Erwähnung. Nicht weil sie nicht wichtig gewesen wären. Vielmehr waren sie für jeden anders. Für manche größer, für manche kleiner. Auf alle Fälle vielfältiger als historische Fakten sie wiedergeben könnten. Diese individuellen Schritte würden den Rahmen dieses Blogs sprengen, doch sind es genau diese Schritte, die zu einer erfolgreichen Wiedervereinigung Deutschlands geführt haben. Nehmen wir uns heute und 25 Jahre später die Zeit, um für uns darüber nachzudenken, welche Schritte wir damals und in der Zwischenzeit gegangen sind.

Die deutsche Wiedervereinigung als gemeinschaftliche Leistung vieler Staaten, als erfolgreiche Anstrengung von Freunden – daran erinnert das Auswärtige Amt 25 Jahre später. Deshalb stellt es den Tag der Deutschen Einheit 2015 unter das Motto „Zusammen zur Einheit“ und organisiert die oben genannte Aktion von 34 Auslandsvertretungen auf der ganzen Welt. „Zusammen zur Einheit“ feiert nicht nur das „silberne“ Jubiläum der Deutschen Einheit, sondern versteht sich auch als Dank Deutschlands an die befreundeten Staaten und an ihren Beitrag zur geeinten Bundesrepublik. Das Deutsche Konsulat in Palma de Mallorca beteiligt sich an dem Projekt und hat für ihr Puzzle das Motto: „Einheit und Vielfalt – gemeinsam sind wir Deutschland“ gewählt.

In allen teilnehmenden Ländern wird am 03.Okober, beziehungsweise dem Tag rund um diesen Feiertag, ein knapp 27 Quadratmeter großes Puzzle in Form einer Deutschlandkarte zusammengesetzt. Die 28 Teile werden am jeweiligen Ort gefertigt, dekoriert und von „Puzzle-Paten“ zusammengesetzt. Hier in Palma de Mallorca planen wir dies mit Schülern der deutschen Schule „Eurocampus“ und anderen Deutschlernenden. Die Aktion wird wie gesagt auf der Mikrosite
www.zusammen-zur-einheit.de
begleitet und dokumentiert. Sollte dieses Puzzle also Ihr Interesse geweckt haben, so können Sie regelmäßig den aktuellen Stand der Puzzles dieser Welt und auch den dermallorquinischen Version auf dieser Mikrosite erfahren. Die Puzzleteile sind inzwischen ausgesägt und an die teilnehmenden Schüler verteilt. Somit hat die Kreativität nun ihren Lauf, und wir sind gespannt, zu welchen Gesamtkunstwerk die Einzelteile dann schließlich zusammengesetzt werden. Zu gegebener Zeit werden Sie hier auch informiert, wann und wo das mallorquinische Puzzle zusammengesetzt und präsentiert wird.

Es grüßt Sie herzlichst Ihr deutsches Konsulat.

28

09 2015

Einheit und Vielfalt – gemeinsam sind wir Deutschland

Das deutsche Konsulat meldet sich aus der Sommerpause zurück und möchte gleich auf eine weltweite Puzzle-Aktion aufmerksam machen. Dabei freuen wir uns, dass auch Palma de Mallorca ein Teil dieser weltumspannenden Aktion ist.

Aber zur Geschichte und dem Hintergrund der Aktion:

Am 03. Oktober feiert Deutschland das 25-jährige Jubiläum der Wiedervereinigung. Auch im Ausland: Mit einer Puzzle-Aktion und der begleitenden Webseite www.zusammen-zur-einheit.de erinnern deutsche Auslandsvertretungen und deren Partner weltweit an die historische Gemeinschaftsleistung.

Die deutsche Wiedervereinigung als gemeinschaftliche Leistung vieler Staaten, als erfolgreiche Anstrengung von Freunden – daran erinnert das Auswärtige Amt 25 Jahre später. Deshalb stellt es den Tag der Deutschen Einheit 2015 unter das Motto „Zusammen zur Einheit“ und organisiert die oben genannte Aktion von 34 Auslandsvertretungen auf der ganzen Welt. „Zusammen zur Einheit“ feiert nicht nur das „silberne“ Jubiläum der Deutschen Einheit, sondern versteht sich auch als Dank Deutschlands an die befreundeten Staaten und an ihren Beitrag zur geeinten Bundesrepublik. Das Deutsche Konsulat in Palma de Mallorca beteiligt sich an dem Projekt und hat für ihr Puzzle das Motto: „Einheit und Vielfalt – gemeinsam sind wir Deutschland“ gewählt.

In allen teilnehmenden Ländern wird am 03.Okober, beziehungsweise dem Tag rund um diesen Feiertag, ein knapp 27 Quadratmeter großes Puzzle in Form einer Deutschlandkarte zusammengesetzt. Die 28 Teile werden am jeweiligen Ort gefertigt, dekoriert und von „Puzzle-Paten“ zusammengesetzt. Hier in Palma de Mallorca planen wir dies mit Schülern der deutschen Schule „Eurocampus“ und anderen Deutschlernenden. Die Aktion wird auf der Mikrosite www.zusammen-zur-einheit.de begleitet und dokumentiert. Sollte dieses Puzzle also Ihr Interesse geweckt haben, so können Sie regelmäßig den aktuellen Stand der Puzzles dieser Welt und auch der mallorquinischen Version auf der Mikrosite erfahren. Die ersten Puzzleteile sind ausgesägt und werden in Kürze an die teilnehmenden Schüler verteilt. Dann hat die Kreativität ihren Lauf und wir sind gespannt, zu welchen Kunstwerken die Einzelteile werden. Zu gegebener Zeit werden Sie hier auch informiert, wann und wo das mallorquinische Puzzle zusammengesetzt und präsentiert wird.

Es grüßt Sie herzlichst
Ihr deutsches Konsulat.

Puzzle -- Zusammen zur Einheit

Puzzle — Zusammen zur Einheit

27

08 2015